MINISTERIUM

Marco Hanelt

Master of Soundology

Das SkaGB legt in §5, Abs. 9 die Aufgaben folgendermaßen fest:

Dem “Master of Soundology” obliegt die Pflicht, aus den einzelnen Geräuschentwicklung der Ministeriumsmitarbeiter (m/w/x) ein passables Klanggefüge zu erzeugen. Angestrebt ist der Status, dass sowohl der Pöbel als auch die Minister (m/w/x) auf der ministeriellen Empore die Darbietung als gewollt interpretieren. Hilft darüber hinaus dem "Minister of Alternative Saxology" (§5, Abs. 5) bei der Verkostung hopfenhalter Hefeprodukte.

Marco Hanelt

Sound Engineering


„Not macht erfinderisch“, dachte sich einst der Minister of Alternative Saxology in Anbetracht des eigenen unbeholfenen Wirkens als Tontechniker und der ihm oftmals noch weniger talentiert dargebotenen Versuche anderer Unwissender. Kurzerhand schnappte er sich Trenchcoat, Süßigkeiten sowie ne schnieke Metal-CD, um beim Babysitten den unschuldigen Geist eines naiven Menschenkindes namens Marco zum zukünftigen Sinnbild feinster Akustik zu formen. Die Folgen waren dramatisch: Bis heute eifert ihm das Kind nahezu in blindem Gehorsam nach, trägt auf dem Kopf etwas, vor dem jede Schere zurückschreckt, ziert sein Gesicht mit einem Bart wie Hotzenplotz und ruiniert sein Gehör mit lautem Heavy Metal wie seine Leber mit Bier. Als das Projekt deshalb schon zu scheitern drohte, verwandelte sich das Versuchsobjekte wie Phoenix aus der Asche in den besten (da einzigen) Toningenieur, den das Ministerium jemals hatte. Seither schlägt sich Marco mit Anweisungen wie „Mach mal, dass es schön klingt“ herum, entschlüsselt rätselhafte Wünsche nach einem „wärmeren Klang“ und überzeugt die Spokeswoman of the Ministry auf der Suche nach mehr Lautstärke für die Monitorbox, indem er an funktionslosen Drehreglern am Mischpult herumspielt. Währenddessen redet er unaufhörlich genau so leidenschaftlich über sich und sein Können, wie er parallel zur Tontechnik auch noch die Lichtsteuerung übernimmt. Das ist der Grund, warum das Ministerium bei Öffentlichkeitssitzungen pausenlos den Pöbel zum Tanzen animieren muss, anstatt während der Lichtshow zu relaxen. Wenigstens seine Freundin sorgt in solchen Situationen für Verschnaufpausen, indem sie ihr Handy an exakt der Steckdose auflädt, die bis zum dumpfen Ausfall der gesamten PA noch das Mischpult mit Strom versorgt hat. Angesteckt von dieser schönen Tradition verhilft Marco nun auch konsequent bei Studioaufnahmen den Ministerinnen und Ministern zu Zwangspausen, indem er mit legendären Verwechslungen der Tastenkürzel das ganze Pro-Tools-Projekt schließt.


Kontakt: info@ministryofsillyska.de